BannerbildBannerbildBannerbildEnteköpfer in Bische um 1967BannerbildBannerbildBannerbild
  • Link zur Seite versenden
 

Vereinsnachrichten

Trachtengruppe Rheinbischofsheim

Der Bund „Heimat und Volksleben“

ist ein 1948 gegründeter Dachverband für Trachten- und Brauchtumsvereine im Gebiet des alten Landes Baden.

Er gilt als Deutschlands größter Dachverband für Trachtenwesen.

Der Verein „setzt sich für die Erhaltung, Pflege und Förderung des bodenständigen Volkslebens ein, das sich insbesondere in Tracht, Lied, Musik, Tanz, Mundart, Sitte und Brauchtum äußert“. Das Verbandsgebiet reicht vom Bodensee bis an die Bergstraße. 

Schwerpunkt der Referententätigkeit dieses Bundes sind die Trachtenberatung und der Volkstanz. 

Ursprung des heutigen Vereins ist die von Gottlieb Reinbold und Josef Siebold im März 1948 gegründete Arbeitsgemeinschaft Schwarzwälder Volksleben, damals noch mit Genehmigung der französischen Militärregierung. Sie führte 1949 ihren ersten „Schwarzwälder Heimattag“ in Freiburg durch und nannte sich ab Mai 1949 Bund „Heimat und Volksleben“. 

Leo Wohleb, der Staatspräsident des Landes Baden, förderte den Verein, wie auch andere Vereinigungen, die der Pflege der badischen Identität dienten und damit seine Bestrebungen zur Erhaltung eines Bundeslandes Baden unterstützten. 

In den 1960er-Jahren fungierte Friedrich Maximilian Prinz zu Fürstenberg als Protektor des Vereins. Der Verein zeichnete verdiente Trachtenschneiderinnen aus und half Brautpaaren und anderen bei der Beschaffung von Trachten. Bis in die 1970er Jahre setzte sich der Verein gegen die Verwendung der Tracht in der Werbung und der Fastnacht ein, da man die Tracht als „Verkleidung“ ablehnte.

Ab den 1970er Jahren gab es ein Umdenken, da kaum noch Menschen im Alltag Tracht trugen. Hier empfahl der Verband in seiner Zeitschrift Lichtgang 1970, originale Trachtenteile zu sammeln und in Heimatmuseen auszustellen. 

Seit 1975 veranstaltet der Verband in den Landkreisen des Regierungsbezirks Freiburg Kreistrachtenfeste. Er ist Mitglied im Landesverband der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg e.V. und ist damit auch im Deutschen Trachtenverband vertreten.

Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag den, 23.03.2025 in Ottenhöfen wurde die Trachtengruppe des Vereins für Heimatgeschichte Rheinbischofsheim in diesen Trachtenverband aufgenommen.

Bei der Vorstellung und Bewerbung des Vereins durch unseren Vorstand Jürgen Rohr konnten wir gut punkten. Leider war es nicht allen Trachtenträgern möglich an diesem Sonntag dabei zu sein, aber die Anwesenden gaben ein sehr gutes Gesamtbild ab. 

Der Verein für Heimatgeschichte Rheinbischofsheim ist stolz auf seine Trachtengruppe, weshalb wir es nicht versäumen möchten, uns an dieser Stelle bei unserer Barbara Ruch-Eckert und allen fleißigen Näherinnen zu bedanken. Ein besonderes Dankeschön geht an Frau Gabi Kehret aus Kehl, Mitglied der Trachtengruppe Eckartsweier, die uns hauptsächlich beim Restaurieren der Kappenschlüpfe eine sehr große Stütze war. 

Aus einer Idee zur 750-Jahrfeier unseres Ortes ist etwas entstanden, was wir ins Land hinaustragen und unser Bische auch über die Grenzen der Ortenau hinaus bekannt werden lässt.

Gabi Kehret

Gabi Kehret aus Kehl unterstützte uns bei der Restaurierung der Kappenschlüpfe.

Vielen Dank Gabi.

Kappenschlupf restaurieren

Ulla und Monika beim Kappenschlupf erneuern.

Trachten nähen

Unserer Tabea wird eine Tracht auf den Leib geschneidert. 

im Bild von links: Gabi, Tabea, Barbara

Gerd Beik März 2025

Auch für Gerd wurde eine Tracht angefertigt.

 

Wow "chick".   

 

Rudi und Helga

Rudi und Helga bei der Hauptversammlung vom Bund Heimat und Volksleben.

Trachtengruppe bei der Kaffeezitt

Nach der Aufnahme in den Bund " Heimat und Volksleben" habt ihr euch einen Kaffee bei der Kaffeezitt im Hans-Schwindt-Haus in Bische mehr als verdient.